In den Nationalrat.

Andreas Züllig ist in einem Hotel mit 15 Zimmern aufgewachsen. Die Mitarbeit im elterlichen Kleinbetrieb war selbstverständlich. Unternehmerisches Denken hat er da gelernt.

Nach der Kochlehre folgen die Arbeit als Koch und die Hotelfachschule in Lausanne. Seit 1991 ist Andreas mit seiner Frau Claudia Landolt auf der Lenzerheide im Hotel Schweizerhof Gastgeber.

Als Präsident von hotelleriesuisse ist er auf eidgenössischer Ebene für den Tourismus unterwegs.
Als Verwaltungsrat der Hotelfachschule in Passugg kämpft er gegen den Fachkräftemangel.

Der mit dem Rezept.

Als «Der mit dem Rezept» kandidiert Andreas Züllig mit Salz und Pfeffer für den Nationalrat. Er verbindet sein Wahlversprechen und seine gesellschaftspolitische Verantwortung mit Genuss. Züllig macht Politik geniessbar.

Bergheusuppe

Die Bündner Bauern machen das beste Bergheu.

„Heidner“ Bergheusuppe

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Die Bündner Bauern machen das beste Bergheu. Bäuerinnen und Bauern prägen mit Motormäher, Schwader und Fleiss die Landschaft. Als Hotelier profitiere ich davon. Als Gastronom setze ich Regio-Produkte (nicht nur Bergheu) in der Küche ein. In Bern stärkere ich als Nationalrat die noch wenig stabilen Brücken zwischen Tourismus und Landwirtschaft.

Bergheusuppe

Zutaten für 4 Personen:
50g Bergheu
1 St. Knoblauchzehe gequetscht
2l Wasser
80g Risottoreis
3dl Rahm
Salz, Pfeffer, wenig Muskat

Zubereitung:
Das Wasser aufkochen, über das Bergheu und die Knoblachzehe giessen und 10 Minuten ziehen lassen.
Anschliessend den „Bergheutee“ abgiessen. Mit dem Risottoreis aufkochen und rund 30 Minuten leicht köcheln lassen.
Mit dem Stabmixer pürieren und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Anschliessend nochmals mixen und durch ein feines Sieb passieren. Rahm beigeben und nochmals aufkochen. Abschmecken.

Als Garniture
1dl Rahm
60g Birnenbrot, in Würfel geschnitten
10g Butter

Für die Garniture die Birnbrotwürfel in der Butter kurz anziehen. Die Suppe in Tassen geben, mit dem geschlagenen Rahm garnieren. Mit den birnbrotwürfeln bestreuen und geniessen.

Rezept Bergheusuppe

 

Klimawandel kommt in den Sinn, wer heute Eis hört.

Arveneis

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Klimawandel kommt leider in den Sinn, wer heute Eis hört. Als Präsident von hotelleriesuisse Graubünden habe ich 2014 mitinitiiert, dass 100 Bündner Hotels den CO2-Ausstoss markant reduzierten haben (Watt d’or Gewinner 2015). Auch weil sich das lohnt. Als Nationalrat kämpfe ich für ein Klima, in dem es auch morgen noch natürlich schneit. Eine glaubwürdige Klimapolitik erleichtert gutes Wirtschaften in den Bündner Bergen.

Arveneis
Klimawandel kommt leider in den Sinn, wer heute Eis hört. Als Präsident von hotelleriesuisse Graubünden habe ich 2014 mitinitiiert, dass 100 Bündner Hotels den CO2-Ausstoss markant reduziert haben (Watt d’or Gewinner 2015). Auch weil sich das lohnt. Als Nationalrat kämpfe ich für ein Klima, in dem es auch morgen noch natürlich schneit. Eine glaubwürdige Klimapolitik erleichtert gutes Wirtschaften in den Bündner Bergen.

Zutaten für 4 Personen
2          Bio-Eigelb
2 dl      Andeerer Bio-Vollmilch
80 g     Zucker
500 g   Andeerer Bio-Doppelrahm
2 Tropfen Arvenöl (lebensmitteltauglich, kein Aromaöl)

Zubereitung
Milch aufkochen, Eigelb, Doppelrahm und Zucker mischen, mit der heissen Milch übergiessen und zur Rose (wenn man auf einem Holzlöffel auf die Flüssigkeit bläst, entsteht eine Rose) erhitzen. Durch ein feines Sieb passieren und mit dem Arvenöl parfümieren. Eine Stunde kaltstellen und anschliessend gefrieren.

Rezept Arveneis

Der Apfel kommt ursprünglich aus Zentral- und Westasien.

Apfelravioli

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Der Apfel kommt ursprünglich aus Zentral- und Westasien. Die Ravioli sind südlich von Brusio erfunden worden und Teil des Siegeszuges der mediterranen Küche über den ganzen Erdball. Die Lenzerheide liegt im Buchungsablauf von potentiellen Feriengästen einen Klick neben Doha. Die Digitalisierung ist, wenn wir es clever machen, eine Chance für die Randregionen. Es braucht Infrastruktur und innovative Projekte. Die Projekte InnHub in La Punt oder Mia Engadina in Scuol sind für mich Lösungen und Ideen, die den Weg aufzeigen.

Apfelravioli für 4 Personen
Der Apfel kommt ursprünglich aus Zentral- und Westasien. Die Ravioli sind südlich von Brusio erfunden worden, sind Teil des Siegeszuges der mediterranen Küche über den ganzen Erdball. Die Lenzerheide liegt im Buchungsablauf von potentiellen Feriengästen ein Klick neben Doha. Die Digitalisierung ist, wenn wir es clever machen, eine Chance für die Randregionen. Glasfasernetz und 5G sind Voraussetzung. Es braucht aber nicht nur Infrastruktur, sondern innovative Projekte. Die Projekte InnHub in La Punt oder Mia Engadina sind für mich Lösungen und Ideen, die den Weg aufzeigen.

Zutaten für die Apfelfüllung
300 g   Würfel von säuerlichen Äpfeln (Goldrenette, Boskoop)50 ml   Apfelsaft (am besten aus den gleichen Äpfeln)
50 g     Sennereibutter
50 g     Zucker
½ Stück milde Chili in feine Streifen geschnitten
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Zucker und Butter schmelzen, Apfelsaft beigeben und aufkochen. Mit Chili, Salz und Pfeffer würzen und die Würfel untermengen, kurz aufkochen. Die Apfelwürfel sollten fast roh sein. Kaltstellen.

Zutaten für den Ravioliteig
200 g   GranAlpin-Weizenmehl
100 g   Hartweizendunst (oder Knöpflimehl)
3          Bio-Eier
Etwas Olivenöl, Salz

Zubereitung
Alle Zutaten mischen und etwa 15 Minuten gut kneten. Den Teig anschliessend in Klarsichtfolie einpacken und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig dünn ausrollen und mit verquirltem Ei bestreichen. Die Apfelfüllung häufchenweise darauf verteilen. Mit einem weiteren Teigblatt bedecken, gut andrücken und ausstechen.

In reichlich gesalzenem Wasser je nach Grösse etwa 3-5 Minuten kochen.

Rezept Apfelravioli

Jeder Mitarbeiter ist ein Gastgeber.

Herzkirschenragout

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Jeder Mitarbeiter ist ein Gastgeber. Im Winter beschäftigen Claudia und ich im Hotel Schweizerhof 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So entstehen 35‘000 Logiernächte pro Jahr. „Jeder Mitarbeiter ist ein Gastgeber“ ist unser wichtigster Satz im Leitbild des Schweizerhofs.
Als Verwaltungsrat der Hotelfachschule in Passugg kämpfe ich gegen den Fachkräftemangel. Als Nationalrat setze ich mich für die Lehre und die praxisorientierte Bildung ein. Weil es in der Wirtschaft viele gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter braucht.

Zutaten für 4 Personen
200 g   Herzkirschen (können auch andere Kirschen oder Sauerkirschen sein)
2 EL     Zucker
1 Prise Zimt
50 ml   Portwein
1 EL     Rum braun
1 TL     Speisestärke (Maizena oder Kartoffelstärke)

Zubereitung
Die Kirschen mit dem Zucker, Zimt und Portwein in einem Topf unter Rühren aufkochen. Die mit Rum angerührte Speisestärke mit dem Ragout vermengen und 2 Minuten aufwallen lassen. Schmeckt heiß oder kalt zum Beispiel zum Sauerrahmeis.

Rezept Herzkirschenragout

Tourismus heisst Arbeit von Menschen für Menschen.

Bergkartoffel-Maluns

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Tourismus ist Arbeit von Menschen für Menschen. Bergkartoffeln beziehen wir im Schweizerhof von Marcel Heinrich aus Filisur. Das ist ein Geschäft zwischen Menschen, die sich kennen. Das ist auch Tourismus-Kanton: zusammenarbeiten. Insgesamt sind bei Claudia und mir pro Jahr zwischen 10 und 15 Lehrlinge und Praktikanten tätig. Rund 30 Schnupperwochen bieten wir an. Das ist Kampf gegen den Fachkräftemangel, konkret, auf der Lenzerheide. Ich kämpfe als Nationalrat für den Tourismus insbesondere in den Bergen und verbinde ihn mit der übrigen Wirtschaft. Weil das allen Bündnerinnen und Bündner nützt.

Bergkartoffel-Maluns
Tourismus ist Arbeit von Menschen für Menschen. Bergkartoffeln beziehen wir im Schweizerhof von Marcel Heinrich aus Filisur. Ein Geschäft zwischen Menschen, die sich kennen. Tourismus-Kanton Graubünden heisst für mich: zusammenarbeiten!

Insgesamt sind bei Claudia und mir pro Jahr zwischen 10 und 15 Lehrlinge und Praktikanten tätig. Rund 30 Schnupperwochen bieten wir an. Das ist Kampf gegen den Fachkräftemangel, konkret, auf der Lenzerheide. Ich kämpfe als Nationalrat für den Tourismus insbesondere in den Bergen und verbinde ihn mit der übrigen Wirtschaft. Weil das allen Bündnerinnen und Bündner nützt.

Zutaten für 4 Personen
300 g   Bergkartoffeln von Marcel Heinrich
120 g   GranAlpin Weizenmehl
50 g     geklärte Butter
Etwas Gemüsefond
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Kartoffeln am Vortag kochen, anschliessend schälen und mit der Röstiraffel reiben.
Mit dem Mehl mischen, würzen und verreiben bis kleine Bällchen entstehen. In der Butter bei kleiner Hitze goldgelb braten. Vor dem Servieren einen Spritzer Gemüsefond beigeben und durchschwenken. Anrichten, mit Bündner Bergkäse und Apfelmus servieren.

Rezept Maluns

Frische Fische, bezogen aus dem Tal des Lichtes.

Bergsaibling

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Frische Fische, bezogen aus dem Tal des Lichts. Innovation findet auch in den Bündner Tälern statt. Das zeigen Unternehmer wie die Capeders aus dem Lugnez, die Berg-Saiblinge verkaufen. Das wird im Unterland noch zu wenig bemerkt. Als Unternehmer und hotelleriesuisse-Präsident möchte ich in Bern als Nationalrat Brücken bauen. Brücken zwischen Berg und Tal, zwischen den Sozialpartnern, zu Andersdenkenden und über die Parteigrenzen hinweg. Denn Gemeinsinn ist für Graubünden und die Schweiz wichtig.

Bergsaibling
Frische Fische, bezogen aus dem Tal des Lichtes. Innovation findet auch in den Bündner Tälern statt. Das zeigen Unternehmer wie die Capeders aus dem Lugnez, die Berg-Saiblinge verkaufen. Das wird im Unterland noch zu wenig bemerkt. Als Unternehmer und hotelleriesuisse-Präsident möchte ich in Bern als Nationalrat Brücken bauen. Brücken zwischen Berg und Tal, zwischen den Sozialpartnern, zu Andersdenkenden und über die Parteigrenzen hinweg. Denn Gemeinsinn ist für Graubünden und die Schweiz wichtig.

Zutaten für 4 Personen
400 g   Bergsaiblingsfilet mit Haut von Curdin Capeder, Lugnez
30 ml   Alpschnittlauchöl

Zutaten für die Lake
200 ml Wasser
20 g     Salz
Etwas Pfeffer
je 5 Körner Anis und Fenchel

Zubereitung
Für die Lake: Wasser aufkochen, vom Herd nehmen. Gewürze und Salz beigeben und gut durchrühren. 10 Minuten ziehen lassen, passieren und kaltstellen.

Die Stehgräten der Saiblingsfilets zupfen und den Fisch in die kalte Lake legen. Nach etwa 10 Minuten die Filets aus der Lake nehmen und trockentupfen.

  • Variante 1: In einen Vakuumbeutel geben, das Alpschnittlauchöl zugeben und vakuumieren. Nun im Sousvide bei 42°C rund 15 Minuten garen. Anschliessend die Filets aus dem Beutel nehmen und servieren.
  • Variante 2: Das Alpschnittlauchöl in eine kalte Teflonpfanne geben, die Filets darauflegen und langsam erhitzen, ist die Haut knusprig, ist das Filet durch.

Zum Saibling eignet sich je nach Saison marinierter Fenchel, knackiger Spargel oder Randen.

Rezept Berg-Saibling

Fetter Staat und schlanke Unternehmen, ist nicht das Rezept, nach dem ich lebe.

Grassins

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Fetter Staat und schlanke Unternehmen, ist nicht das Rezept, nach dem ich lebe. Ich kämpfe für die grösstmögliche unternehmerische Freiheit. Clevere staatliche Rahmenbedingungen ermöglichen Innovation. Gemeinsinn entsteht da, wo Staat, Eigenverantwortung und Unternehmertum sich ergänzen. Dafür lebe ich als Unternehmer, Hotelier und Verbands-Präsident. Als Nationalrat? Genau so weiter!

Grassins

Fetter Staat und schlanke Unternehmen, ist nicht das Rezept, nach dem ich lebe. Ich kämpfe für die grösstmögliche unternehmerische Freiheit. Clevere staatliche Rahmenbedingungen ermöglichen Innovation. Gemeinsinn entsteht da, wo Staat, Eigenverantwortung und Unternehmertum sich ergänzen. Dafür lebe ich als Unternehmer, Hotelier und Verbands-Präsident. Als Nationalrat? Genau so weiter!

Zutaten für ca. 50 Stück

500 g   Weissmehl
250 g   Butter, zimmerwarm
250 g   Zucker
2          Eier (am besten Bio)
15 g     Backpulver
1          Prise Salz

Zubereitung

Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Alles gut mit den Händen durchmischen. Sobald sich ein kompakter Teig bildet, den Inhalt aus der Schüssel nehmen und weiter durchkneten bis zu einem glatten Teig. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit dem Wallholz den Teig ca. 4 mm dick auswallen. Den ausgewallten Teig nochmals ca. 15 Minuten kühl stellen. Die Grassins mit einem Ausstechring (4 cm) ausstechen.

Die ausgestochenen Grassins auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 170-180 Grad (Umluft) während gut 15 Minuten backen. Die Grassins sollten nicht bleich aber auch nicht braun sein.

Rezept Grassins